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Vom einfach mal machen.

Podcast-Transkript Nr. 600

Philipp: Liebe Wiebke,

Wiebke: Lieber Phillip,

Philipp: Jetzt habt ihr den Blick nicht gesehen. Der war fantastisch! 
 
Herzlichen Glückwunsch zur 600. Folge des fresh-academy Podcast.

Wiebke: Dada. Danke!

Philipp: Und das an so einem Datum. Also das ist ja echt was Besonderes.

Wiebke: Zweiter. Zweiter 22.. Cool.

Philipp: Voll gut.

Wiebke: Dada. Mega ist das.

Philipp: Zurückblickend – Wofür bist Du am meisten dankbar?

Wiebke: Das jede Woche – das klingt jetzt so negativ und ist positiv gemeint – durchgezogen zu haben. 
 
Wirklich dran geblieben zu sein, von dem einen kurzen Jahr Pause abgesehen. Wirklich kontinuierlich jede Woche das zu produzieren, das ist das, wofür ich am dankbar bin und auch stolz. 
 
Das sind ja schon über 10 Jahre. Ich weiß jetzt nicht genau, wie viele: mega cool. Und wie viel tolles Feedback und dass die Menschen so viel verändert haben, auch alleine durch das Hören des Podcastes und das Weiterempfehlen und da freue ich mich riesig drüber und wir auf Platz 3 waren bei Self-Help bei iTunes und da wieder hinkommen. 
 
Schön und es macht super viel Spaß. 
Das ist glaube ich das Wichtigste.

Philipp: Und auch passend zur Thema der heutigen Folge. Also dieses Tun immer wieder im Tun bleiben und über 10 Jahre dranbleiben nicht nur selber zu tun, sondern auch unsere Podcast Zuhörer dazu animieren, immer mit der Unterstützung der Aufgabe selber was für sich zu tun. 
 
Das ist irgendwo größte Kleinigkeit des Lebens, die den großen Unterschied ausmacht zwischen der Theorie und der tatsächlichen Wirklichkeit. 
 
Und genau in diesem Abwägen sage ich mal zwischen einmal der Theorie und dem Wissen und auch dieses Aneignen von Wissen, was ja heutzutage so einfach ist. Ich gebe da irgendwie was bei Google ein. Ich höre mir einen Podcast an. Plötzlich weiß ich ganz viel, aber dann tatsächlich in die Umsetzung und ins Handeln zu kommen, da fehlt ja dann doch noch irgendwie ein kleines gewisses Etwas, womit Du jetzt auch in deinen Seminaren, glaube ich, alltäglich zu tun hast.

Wiebke: Ja, und es ist toll zu hören, dass ganz viele Menschen alleine durch das Hören des Podcasts ins Handeln kommen. 
 
Und das finde ich so toll. 
Du kannst auf eine bestimmte Art und Weise Sprache nutzen, 
damit Du Dich selbst – Dein Gehirn, wie das so schön heißt – 
dein Unterbewusstsein umprogrammieren kann. 
Das ist ja genau das, was das N.L.P. ausmacht. 
 
Das Du aufgrund von Sprache, neue Konstellation, neue Möglichkeiten anfängst zu sehen und umzusetzen und einfach zu tun, weil Du die Sprache anders nutzt und weil Dein Unterbewusstsein die Sprache hört und dieses dann immer mehr umsetzt. 
 
Und das ist das Tolle an Sprache. Du kannst nur aufgrund von Sprache und die Art und Weise wie Du sie nutzt, Dein Unterbewusstsein, Dein Gehirn Dich dahin bringen, das neu zu „formatieren“ – sag jetzt mal so in IT-Worten – das es Dir immer leichter, fällt die Dinge einfach umzusetzen, die Du Dir vornimmst. 
 
Manchmal habe ich den Eindruck auch zum Thema tun, 
das Du vielleicht übersiehst, 
wie viele Dinge Du schon tust. 
 
Ja, wir haben ganz, ganz viele Sachen, die wir uns vornehmen. Wir haben ganz, ganz viele Dinge, die Du tun möchtest, die Du auch weißt. 
 
Oft liegt die Motivation oder der Grund, warum Du bestimmte Dinge nicht tust, ja auch am Ziel oder auch in deinem Umfeld. Wenn Du ein bestimmtes Ziel erreichen möchtest und hast das Gefühl, Du möchtest jetzt gerne was tun. Und dann sagt zum Beispiel Deine Freundin „Ooohh… Müssen wir am Wochenende jetzt da irgendwas unternehmen?“ 
 
Oder auch umgekehrt. Dein Partner möchte irgendwas tun, was Du vielleicht Dir an dem Wochenende nicht vorgenommen hast. Du hast einfach eine andere Vorstellung als Dein Partner, wie so ein Wochenende auszusehen hat. 
 
Der eine möchte gerne Karten spielen und der andere möchte gerne spazieren gehen. 
Der eine lernt durch Kartenspielen neue Strategien und 
der andere sagt „Erholung kommt bei ihm durch Spazierengehen“. 
 
Dann würde vielleicht einer von beiden nicht Karten spielen oder der andere würde nicht spazieren gehen.

Philipp: Oder beide einigen sich auf Serien gucken.

Wiebke: Genau. Oh Gott.
Hängen dann vorm Fernseher rum, weil keiner dem anderen Zugeständnisse machen möchte oder auch keinen Kompromiss machen möchte. Auch das gibt es ja manchmal. Wobei das Fernsehen dann als Kompromiss zu sehen, finde ich Worst-Case. 
 
Ich weiß gar nicht wirklich, wann ich das letzte Mal Fernseh guckte, da Dich noch mal zu hinterfragen: Welches Wissen genau möchtest Du jetzt umsetzen? 
 
Ich habe zum Beispiel auch Teilnehmer gehabt, der sich davor gedrückt hat, seinen Schreibtisch aufzuräumen. Und ich weiß gar nicht so richtig: 
„Hast Du jetzt aufgeräumt inzwischen oder nicht? Schreib mal!
 
Ich glaube, dass Du das kannst, dass Du bestimmte Dinge, die Du Dir vornimmst, kannst. 
 
Und es sind einfach nur manchmal noch 
alte Mechanismen, 
alte Glaubenssätze, 
alte Strukturen, 
bei denen Du vielleicht noch nicht so bereit warst, 
Dich darum zu kümmern. 
Und das ist alles.
 
Und das nicht als Drama zu sehen, wenn Du jetzt ein irres Wissen hast und bestimmte Sachen halt noch nicht umgesetzt hast. So what? 
 
Lobt Dich für das, was Du schon getan hast. 
 
In der Zeit, in der der Podcast nicht erschienen ist (das ja andere Hintergründe hatte), habe ich anders mit mir geredet.

Philipp: Inwiefern?

Wiebke: „Ich hätte das schon längst machen sollen. Oh Gott.“
Ganz viel – in dem Moment – eher als Problem, in Anführungsstrichen „Herausforderung“ gesehen zu haben als:
Jetzt mach einfach! 
Du hast all das Wissen. 
Du kannst das. 
Du weißt, wie es funktioniert. 
Raff Dich auf, 
setzt sich auf den Hosenboden.
 
Selbst wenn da noch mal ein Fünkchen. 
„ÄÄÄhhh… wie wird das jetzt“ sein sollte. 
Mach! 
 
Da hilft es auch. Und ich finde wirklich, dass das hilft. Wenn dann Menschen in deinem Umfeld Dich dabei unterstützen und sagen: „Komm, Du machst das jetzt, Du schaffst das, Du kriegst das hin.“ 
 
Da ist jeder unterschiedlich. Ich mag das, wenn jemand da mal sagt: „Du los!“  
 
Ich finde das nett. Ich finde das cool und mir hilft das, weil ich dann auch wieder – da sind wir wieder beim Thema Programme – das auch für den anderen tue, weil ich dann den anderen auch nicht enttäuschen will. 
 
Das hat dann gar nichts unbedingt mit mir zu tun, oder weil dann Du wieder zuhören kannst und Du wieder einen Podcast hast, weil viele Anfragen kamen: „Wiebke macht den Podcast weiter.“ Das freut mich dann riesig. 
 
Was bei mir extrem hilft, ist das Thema Bewusstheit. Das bewusst zu machen, was Du gerade tust. Wenn es zum Beispiel auch sich um Essen handelt: „Du ernährt sich jetzt gesund.“ ist Dein Ziel. Und dass Du Dir bewusst machst, was Du gerade isst und nicht dann heimlich irgendwie Süßigkeiten oder Sonstiges reinstopfen würdest und so tust, als ob gar nichts passiert ist – Das gibts ja auch. Es gibt auch Menschen, die sagen: „Ich esse eigentlich gar nicht viel.“ und wenn Du den dann beobachtest, stellst Du fest. Aus meiner Sicht wäre es viel. Aus dessen Sicht – Nicht.

Philipp: Dieses von innen und von außen zu sehen, gerade wenn es dann darum geht, irgendwie diese ersten Schritte zu machen. Da bin ich Dir auch so dankbar drüber. Da erinnere ich mich noch letztes Jahr, da hatte ich ein Ziel mir genommen, was sich so klein anfühlte, für mich selber. Aber in der Umsetzung dann total riesig schien. Und zwar wollte ich mit dem Sonnenaufgang oben auf dem Berg bei Herrsching stehen. Diese erste Phase, wo ich einfach probiert hat, mich dazu zu zwingen, sozusagen. Das war richtig anstrengend und hat Kraft gekostet. Und dann meintest Du irgendwann, dass ich das alles sein lassen kann, diese ganze Selbstkritik irgendwie weglasse und anfange, das runter zu brechen in richtig kleine Erfolge. Und am Anfang dachten wir: „Was für ein Quatsch.“

Wiebke: Aha!

Philipp: Und tatsächlich hat das total geholfen, weil dann war am ersten Tag habe ich einfach mal die Schuhe angezogen, die ich brauche und musste noch gar nicht aus der Tür gehen, weil ich hatte ja schon kleinen Erfolg gemacht.

Wiebke: Yes! Cool.

Philipp: Irgendwann stand ich dann wirklich da oben und habe das richtig genossen. Ähnlich fand ich auch im Master eben dieses Bewusstwerden darüber, welche Strategien ich jetzt schon im Alltag benutze, um etwas zu tun oder Sachen nicht zu tun. Darüber mehr Bewusstsein zu bekommen oder mir anzueignen, dass das total hilft, eben meine eigenen Strategien nutzen zu können. Auch für mich, für die Ziele, die ich dann setze.

Wiebke: Ja, weil Du die guten Strategien nutzen kannst. Nicht immer nur auf das zu gucken, was noch nicht funktioniert hat. 
 
Was mich interessiert ist: Gibt es wirklich so eine riesige Diskrepanz zwischen dem Wissen, das Du hast – habst – und dem Umsetzen dessen, was Du möchtest? 
 
Ich glaube, dass diese Diskrepanz, dieser Unterschied oft viel geringer ist, als Du manchmal von Dir selber glaubst. 
 
Weil wenn Du Dir immer wieder vorstellst, dass es dieses super mega Bild von dir, was Du erreichen möchtest, so willst Du sein und würdest das wie so eine Statue sehen, zu der Du hoch guckst. Die ist von mir aus fünf Meter hoch. 
 
„Oh, wenn ich da oben bin, 
wenn ich so groß bin, 
wenn ich das erreicht habe, 
dann….“ 
 
Und damit würdest Du immer das Gefühl haben, auch umgekehrt, dass diese Statue, die ja da ist, wo Du hin möchtest, immer auf Dich herunter guckt. Und damit würdest Du Dich unterbewusst ja immer kleiner fühlen, als Du bist. 
 
Das heißt, Du schaust nach oben und in dem Moment indem Du etwas aufschaust was Du möchtest: Das ist jetzt ein visuelles Sprichwort. Finde ich übrigens sehr interessant. Gerade das ist rein visuell ist: Das dann gleichzeitig ja von der anderen Seite entstehen muss, das der, zu dem Du auf schaust, vielleicht auf Dich herab gucken könnte. Und dem ist nicht so. 
 
Ich glaube, dass wir alle immer auf Augenhöhe sind, unabhängig von unserer Größe/Länge und dass es einfach nur unterschiedliche Bereiche gibt, in denen der eine vielleicht schon mehr gemacht hat, schon mehr Dinge erfahren hat, Lebenserfahrung hat – Und der andere hat in anderen Bereichen mega Lebenserfahrung und ganz tolle Fähigkeiten. 
 
Durch dieses Vergleichen von unterschiedlichen Dingen. Ich zum Beispiel finde viele, viele Menschen oder Eigenheiten von Menschen mega cool und denke dann auch boah so Computer bedienen zu können. Mega cool. Und das ist eine Art Aufschauen, eine Art Bewundern von Fähigkeiten, die ich so nicht habe. Die habe ich nicht und ich habe allerdings auch, muss ich dazu sagen, nicht so das Interesse, das alles lernen zu wollen. 
 
Und ich glaube, wenn Du bereit bist, in bestimmten Bereichen das wirklich lernen zu wollen, also das Wissen zu haben und das dann umzusetzen, was ist das, was Du dann brauchst, um bestimmte Dinge umzusetzen? 
 
Zum Beispiel zum Thema Ernährung, zum Thema Positiv reden, zum Thema Negative Glaubenssätze auflösen zum Thema Dich zu motivieren. 
 
Es gibt so unglaublich viele coole Themen, in denen Du vorankommen kannst. 
 
Und wenn Du mal nur auch da komme ich mal wieder darauf zurück auf das „nur“ ein Thema für Dich wählst und nicht 10 gleichzeitig.

Philipp: Da hatten wir auch eine Teilnehmer Frage, da war der Wortlaut genau dieses. „Eigentlich weiß ich es ja besser, aber ich gucke jeden Abend in dieses Handy rein, gucke mir noch irgendeinen Film an und eigentlich weiß ich, ich brauche den Schlaf und dann geht es mir auch besser. 
 
Das finde ich so ein ganz lustiges Beispiel, weil da ist ja das Wissen schon da. Auch die praktische Erfahrung ist eigentlich da. Und was? Was ist es da, was dann fehlt oder wo braucht es dann noch? Oder wie? Wie siehst Du das?

Wiebke: Erst mal ist es eine Art Gewöhnung. Wenn derjenige ein, zwei, drei Wochen lang das gleich gemacht hat, dann sagt das Gehirn, dass es normal und glaubt, dass es das zu tun hat vorm Schlafengehen. 
 
Jetzt geht es darum, dass Du dann diese Muster oder Eigenheiten durchbrichst. 
 
Wenn es das jetzt abends vor dem Schlafengehen wäre und demjenigen würde die Motivation fehlen, sagen wir mal, da würde jetzt ein Partner warten und Du würdest mit ihm noch kuscheln wollen. Vielleicht wäre die Motivation dann eine andere. Oder derjenige würde sein Handy dann eher weglegen, weil es andere schöne Sachen gibt, die zu tun sind.
 
Wenn derjenige am nächsten Morgen gar nicht aufstehen muss zu einer bestimmten Zeit, sondern so lange schlafen kann, wie er möchte, dann (ich bleibe jetzt immer bei er als Gender), dann gibt es auch keine Motivation, vielleicht früher ins Bett zu gehen. 
 
Vielleicht ist es eine Art und Weise, des Ablenken vom Tag. Ja weil viele Menschen ja dieses Visuelle nutzen, um ihren auditiven Kanal zu betäuben. Wenn sie die innere Stimme haben und die innere Stimme würde vom Schlafen gehen, irgendwas reden wollen, dann lesen Sie etwas. 
 
Ich empfehle eher ein Buch zu lesen übrigens, als Videos zu gucken. Weil die Videos wieder ein bisschen aufregender machen und uns ein bisschen aufputschen. Wenn Du anfängst, ein Buch zu lesen stattdessen – das ist der Vorteil des Buches zum Einschlafen übrigens – dann ist das eine Art Konzentrationssache von den Augen. Beim Lesen dürfen unsere Augen sich anders fokussieren als beim Video gucken oder Fernsehen gucken. Das ist ja wie Fernsehen gucken, Videos. Ist ja nichts anderes. 
 
Im Grunde ist es eine Berieselung des visuellen Kanals, vielleicht auch auditiv, wenn dann irgendwelche Musik dabei ist oder irgendwelche lustigen Dinge. Das ist ja natürlich oft so beim Fernsehen, das finde ich so lustig, dann sitzt man ja da drei Meter entfernt, hoffe ich. 
 
Beim Handy hat man das in der Hand, beim Handy ist es noch näher dran. Das heißt, derjenige hat auch was kinästhetisch – also das ist Fühlen in der Hand. Das heißt, er fühlt, er sieht und hört. Das heißt, da sind drei Wahrnehmungskanäle beteiligt. beim Fernsehen sind es nur zwei. Es sei denn Du sitzt natürlich auf Sofa oder machst Du irgendwas mit den Händen? Nur viele sitzen einfach nur dann vor dem Fernseher. Und da hast Du jetzt praktisch noch diese dritte Variante wie beim Buch lesen auch. 
 
Beim Buch lesen hast Du dieses Buch in der Hand. Man muss auch immer wieder umblättern. Im Grunde ist das nichts anderes. Du blätterst von rechts nach links. Oft ist es wie Wischen auf dem Handy oder Tablet.

Philipp: Anleitung für Menschen, die noch kein Buch benutzt haben.

Wiebke: Deswegen überlege Dir einfach noch mal, ob Du nicht statt diesem Wissen und diesem Handy einfach mal wieder ein Buch in die Hand nimmst. 
 
Oder auch wenn Du das aufwachen solltest, wovon ich nicht ausgebe, aber wenn eher im Buch liest, als dann das Handy. Das Handy aus dem Schlafzimmer verbannen bitte. Das Handy hat im Schlafzimmer nichts zu suchen, möglichst. Es sei denn Du nutzt es als Wecker, legt den Wecker nach draußen vor die Tür. Dann musst Du aufstehen, wenn er klingelt und kannst nicht aufs Snooze drücken. 
 
Mir geht es ganz viel um diese Bewusstheit. Je bewusster Du bist, desto bewusster kannst Du auch einfach bei diesem Mechanismus, falls er noch mal da sein sollte, sagen: „Stopp, Du machst jetzt was anderes.“. 
 
Oder Du fängst mal an über Dich zu lachen und denkst: „Ach okay, wieder Schokoriegel, wieder gesnoozt, wieder irgendwas“ und es gibt so tolle Techniken dafür. 
 
Es gibt wirklich so tolle Techniken zum Verändern dieser Gewohnheiten. Das ist fantastisch. Und dafür hilft Dir diese Bewusstheit, weil je bewusster Du bist und je bewusster Du klar hast, wann genau ist dieser Auslöser für dieses Verhalten? 
 
Weil das finde ich so mega spannend. 
Was löst ein bestimmtes Verhalten bei Dir aus? 
 
Und das sind bestimmte Trigger Punkte. Kennst du. Du kennst, wenn Du Dich mit deinem Partner mit einem Kind mal gestritten hast. Es gibt bestimmte rote Knöpfe gefühlt, die dann gedrückt werden, die dann ein bestimmtes Verhalten auslösen. 
 
Und Dir diese Punkte bewusst zu machen. Das ist ja, wie Du eben gesagt hast, Master-Stoff. 
 
Diese Strategien zu erkennen, dieses Gefühl zu entwickeln, was in Dir entsteht, bevor so ein automatisierter, gefühlter Trigger ausgelöst wird, das finde ich so toll, weil das schafft Bewusstheit. Nicht nur für deinen Körper, für Dein Gefühl & welche Gefühle in Dir ausgelöst werden. Das schafft Unmengen von Bewusstheit, von was Du wahrnimmst. Das ist mega mega cool. 
 
Du schult Deine Wahrnehmungskanäle. Durch das Schulen deiner Wahrnehmung Kanäle verbessert Du Deine Kommunikation, Du nimmst mehr wahr, Du kannst tiefere Gefühle haben, positivere Gefühle haben, Du riechst vielleicht mehr, Du schmeckst mehr, Du hast eine viel größere – Finde ich – Möglichkeit Dein Leben zu genießen. Weil das kein Abstellen von Gefühlen ist, von „Oh Gott, wenn ich das jetzt nicht merke“ oder von Fehlern, dass Du nicht mehr das Gefühl hast, dass Du einen Fehler machst. Sondern das ist einfach nur ein Feedback auf ein bestimmtes Verhalten verhältst Du Dich bisher so und übst immer mehr, Dich anders zu verhalten.

Philipp: Obwohl ich alles besser weiß…? aber dann vielleicht manchmal nicht mit der Umsetzung so nachkomme, wie ich mir das eigentlich vorgenommen habe. Als allererstes nicht so böse mit mir selber sein bzw. ganz liebevoll mit mir bleiben.

Wiebke: Genau das sind die richtigen Worte, die mag ich.

Philipp: Dann sagtest Du auch, dass da eventuell etwas sein kann, dass da so eine innere Stimme ist, die etwas sagt, die ich gar nicht wahrnehmen möchte. Das heißt, der nächste Schritt wäre, dass ich mir Bewusstsein darüber verschaffe. Was fühle ich denn? Was denke ich denn? Und in welchen Reaktionsmustern funktioniert denn mein Verhalten, meine Strategie, um dann…?

Wiebke: …die zu verändern. 
 
Das ist wie so ein Flipchart, das Du zeichnen könntest. 
Erstens das, 
Zweitens das, 
Drittens das,
Viertens das. 
 
Dann kannst Du überlegen, wo Du kleine A, b, c Varianten hinein tust.

Philipp: A Du sagtest eben diesen Punkt feststellen, wo dieses Verhalten einsetzt (ja), ein bisschen vorspulen (genau) und dann lieber das Buch in die Hand nimmst. Okay.

Wiebke: Gut. Dann sind wir bei der Unterstützungsaufgabe diese Woche und ich gehe jetzt einfach mal nur auf das Handy ein. 
 
Falls es bei Dir so sein sollte, dass Du in bestimmten Situationen das Handy oder Tablet oder PC eins von diesen elektronischen Geräten zu viel genutzt hast, als Du wolltest, dass Du einfach mal Dich nur beobachtest diese Woche, wann genau bei Dir so ein Trigger Punkt gewesen sein könnte – bis zu dieser Woche – 
 
dass Du zu diesem Handy gegriffen hast oder zu dem Tablet oder sonstiges, um dich, ich sage das jetzt mal so offensichtlich zu betäuben vor irgendeinem Gefühl zum Beispiel, dass Du fühlen wolltest. 
 
Das vielleicht durch etwas, was Du gesehen hast oder gehört hast, ausgelöst wurde oder auch gerochen oder geschmeckt. Typische 5 Wahrnehmungs Kanäle. Das Gefühl als Abgleich von dem, was Du gesehen oder gehört hast. 
 
Diesen Trigger Punkt mal herausfinden ist, wann genau, beobachte Dich einfach mal nur diese Woche: 
Wann greifst Du zum Handy und guckst Dir dann irgendwas an? Vielleicht übermäßig? 
Was könntest Du stattdessen tun? 
Weißt Du überhaupt, was Du stattdessen tun würdest? 
 
Das habe ich auch von Teilnehmern gehört, die sagen: „Wiebke, ich bin so dran gewöhnt, mich so zu verhalten. Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich in meiner Freizeit machen soll.“
 
Dir einfach mal bewusst zu machen: Was würdest Du denn stattdessen tun wollen, sobald Du das Thema für Dich gelöst hast? 
 
Also Handy-Zeit, Tablet-Zeit im Vergleich zu dem
Was sind Deine Trigger Punkte und 
Was würdest du, sobald Du das reduzierst, stattdessen tun?

Philipp: Da finde ich auch spannend. Gerade bei den ganzen Apple Geräten ist das super einfach zu sehen, wie viel Zeit habe ich denn tatsächlich am Handy verbracht und das lässt sich ja genauso dann nutzen, um zu sehen: „okay, da habe ich vier Stunden diese Woche in irgendwas reingesteckt. Die könnte ich auch eigentlich nutzen um Punkt, Punkt, Punkt.“

Wiebke: Genau. Stecke sie in Unterstützungsaufgaben

Philipp: Zum Beispiel. Ja, Cool!

Wiebke: Oder in Lesen, hören der Podcasts. 
Es gibt so viele tolle Sachen, 
ein Musikinstrument lernen, 
reden mit anderen. 
Es gibt so viele Möglichkeiten.

Philipp: Weitere schöne Möglichkeiten an der fresh-academy ist zum Beispiel am 10. 11. Februar an das Seminar Gesichter lesen oder gleich im Anschluss darauf 12 bis 13. Februar Negative Glaubenssätze auflösen.

Wiebke: Ja und zum Thema Gesichter lesen. Übrigens ich bin ganz stolz, da ist ja das Buch Kunden lesen vom Red Line Verlag, in dem das veröffentlicht wurde. Jetzt nach 10 Jahren neu aufgelegt worden.

Philipp: Auch dafür herzlichen Glückwunsch!

Wiebke: Ja, danke. Das ist ein so cooler Erfolg, finde ich. Weil das bedeutet, dass das Buch ein echter Klassiker ist.
 
Dazu passend ist das Seminar Gesichter lesen – Face Communication. Und da lernst Du in den zwei Tagen auch, was in diesem Buch steht. 
 
Danach ist ja gleich dieses negative Glaubenssätze auflösen ist auch ein mega cooles Seminar, in dem Du Dir noch mal klar machen kannst, wie Du diese Glaubenssätze, die Du vielleicht gehabt hättest, finden und auflösen kannst. 
Schön! Dann eine coole Woche mit Herausfinden von Mustern, lustigen Begebenheiten vielleicht ja auch. Und Leben genießen.

Philipp: Vielen herzlichen Dank. Danke auch fürs Einschalten, wenn noch irgendwas offen sein sollte oder Du eine andere Frage hast, die Dir eingefallen ist. Schreib uns an info@fresh-academy.de und bis nächsten Mittwoch wünschen wir eine weiterhin schöne Woche.

Wiebke: Tschüss.

Stell Wiebke Deine Frage