Metaprogramme

Metaprogramme ziehen mich immer wieder in ihren Bann, in jedem Seminar ist wieder eins dabei, das besonders ausführlich erörtert und von den Teilnehmern beobachtet werden mag. Richard Bandler erwähnte in Mexiko die Metaprogramme und wies darauf hin, dass diese wie Schalter funktionieren. Etwa das Metaprogram „von weg oder hin zu“ motiviert zu sein. Die einen bewegen sich aus der Herausforderung heraus, die anderen auf einen anderen, oft besseren Zusand hin.

Selbstverständlich ist das graduell verschieden, wie stark ein Mensch auf einer Linie zwischen den beiden extremen Punkten sozusagen motivierbar ist. Genau das meinte Richard mit diesem Schalter, es ist sozusagen die Frage, wie weh etwas tun muss, bis sich jemand in Bewegung setzt, oder wie groß die Filme der großartigen Zukunft sein müssen, damit eben dies funktioniert. In diesem Zusammenhang ist das Verhalten von Menschen mit Phobien oft interessant, denn diese Menschen verfügen in der Regel über sehr gute Möglichkeiten, sich schnell richtig große Bilder zu machen. Damit können sie die Technik in einem anderen Kontext, nämlich für die eigene Motivation, sehr gut nutzen, die im Rahmen einer Phobie so sinnlos erscheint.

Menschen oder Aufgaben

Ein weiteres Metaprogramm, das mich fasziniert, ist die Unterscheidung in menschen- und aufgabenbezogen. Es geht also darum, was ein Mensch bei der eigenen Motivation für eine Angelegenheit in den Mittelpunkt stellt, die Menschen oder die Aufgabe. Meine Empfehlung zu diesem wie zu vielen anderen Themen lautet, dass die Konzentration auf ein einziges Metaprogramm über einen gewissen Zeitraum hinweg sich bewährt – wie lange wollen Sie es üben? Finden Sie doch einfach heraus, was Sie selbst und Ihre Mitmenschen voran bringt, in die Aktion treibt, was den Schalter wirklich umlegt…