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Motivation – Strategien und Metaprogramme

Podcast-Transkript Nr. 584

Philipp: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge des fresh-academy Podcast mit Wiebke Lüth und der fresh-academy.

Wiebke: Und Philipp Köhler. Guten Tag. Und Dir, dem Zuhörer! Herzlich willkommen! Schön, dass Du da bist.

Philipp: Heute habe ich mal so ein ganz klassisches N.L.P. Thema. Frage mich…

Wiebke: …ob wir das jetzt am Schluss nennen. Ja, ja, vielleicht wäre eine Möglichkeit. Wir könnten auch über was anderes reden und hatten das uns eigentlich vorgenommen.

Philipp: Klar, das ist… das Thema.. hatten wir sicherlich schon mal. Hast Du spontan ein Thema?

Wiebke: Nö, wir nehmen das, glaube ich.

Philipp: Machen wir.

Wiebke: Und alleine jetzt. Diesen Beginnen kannst Du schon auf dieses Thema beziehen.

Philipp: Das mussten wir hinterher erklären. In der heutigen Folge wollen wir über Meta-Programme reden und Motivation. Und dann gibt es dieses Metamodell. Ist das auch das Gleiche oder ist das was ganz anderes? Und da würde ich Dich gerne einfach mal ein bisschen zu interviewen. 
 
Was ist das Meta-Modell?

Wiebke: Bei dem Modell geht es um die Fragen, die Du dir stellst. Bei dem Meta-Programm geht es um die Struktur deiner Motivation. 
 
Was motiviert Dich vor allem unter Stress? 
Wie verhältst Du Dich in gewisser Art und Weise? 
 
Das ist noch mal zusätzlich zu den Gesichts Strukturen. Das ist auch sehr spannend die Kombination der Programme und Strukturen. Und heute ein paar Mal bei dem Thema Motivation und Meta Programme.

Philipp: Das heißt, die haben auch nichts zu tun miteinander.

Wiebke: Du findest durch Fragen natürlich heraus, was jemand für Meta-Programme hat und durch Sprache. Also Du kannst alleine an der Sprache erkennen und wie jemand redet, was er sagt, worüber er redet, welches Programm sein bevorzugtes Programm ist. 
 
Das ist wie auf einer Skala zwischen 100 und 100, das ist kein Du befindest Dich nur auf der einen Seite oder auf der anderen Seite, sondern es gibt Ausprägungen deiner Meta-Programme, die sich entweder auf der einen oder auf der anderen oder in der Mitte befinden, also auf einer Skala dazwischen. Wenn Du siehst, in Prozentzahlen ausdrücken würdest, kannst ungefähr abschätzen, was Dein Programm ist.

Philipp: Wenn ich jetzt die Skala mal als Beispiel nehme auf der einen Seite ist eine Katze, auf der anderen Seite ist ein Hund, dann bin ich zu 60 prozent Hunde-Fan und zu 40 Prozent Katzen-Fan.

Wiebke: In dem Sinne geht es da nicht unbedingt um Fan, sondern um Ausprägung deines Verhaltens und auch zum Thema (ist an sich schönes Bild) wenn Du Fan bist von einer Katze oder Fan von einem Hund, verhältst Dich natürlich dementsprechend.

Philipp: Das heißt, mein eigentliches Verhalten ist noch mal anders als das, wo ich mich als Fan bekenne?

Wiebke: Dein Fan sein motiviert dich, bestimmte Dinge zu tun. Wenn Du jetzt total motiviert bist, Dich im Hunde zu kümmern und nun läuft vorbei, dann wirst Du eher mit dem Hund aus eigener Motivation heraus spielen, als wenn Du Dich auf der Seite der Katze befinden würdest oder was auch immer entsprechend genauso auf der anderen Seite ein absoluter Hundeliebhaber, der nicht so von den Katzen begeistert ist. Der wird, wenn er irgendwohin kommt, jetzt nicht sofort sich zu der Katze setzen und versuchen, die Katze zu streicheln.

Philipp: Es hat jetzt nichts mit dagegen zu tun, oder? Also nur, weil ich Katzen Fan bin, muss ich nicht, wenn ein Hund vorbeikommt die Nase rümpfen, sage ich mal. Oder

Wiebke: Die Metapher dieses Bildes ist eine kleine Herausforderung zum Thema Motivation- und Metaprogramme, weil wenn Du entspannt bist, Du jede Seite des Metaprogramms leben kannst. 
 
Zum Beispiel wie wir auch. Heute haben wir angefangen mit völlig optionalen Verhalten, haben alles anders gemacht, haben uns an keine Prozedur gehalten: typisches Verhalten für das 
 
Metaprogramm „Optional“: 
Möglichst immer was anderes. 
Ein anderer Anfang, ein anderes Thema, 
nicht immer das gleiche Thema. 
Lass uns über was Neues sprechen. 
 
Damit wir über diese neuen Optionen, neuen Möglichkeiten nachdenken können. Das finde ich ja an Sprache so toll. Ich liebe deswegen Sprache, weil Du damit so unglaublich viele unterschiedliche Optionen hast. 
 
Ihr hört daraus, dass ich auch ein bisschen sehr viel optional veranlagt bin. Das heißt nicht, dass du, wenn Du optional veranlagt bist, Dich an Prozeduren halten kannst. Das kannst Du im entspannten Zustand absolut. 
 
Nur unter Stress würde dann derjenige, der optional veranlagt ist, eher ganz viele andere Sachen machen, als diese eine, die er sich vorgenommen hatte, durchzuziehen. Deswegen ist es so wichtig, dann einen entspannten Zustand zu kommen und Dich frei zu entscheiden, was Du tust.

Philipp: Cool. Das haben wir quasi in den letzten Podcastfolgen gemacht mit wie ich mit den Gefühlen umgehe und mit Glaubenssätzen umgehe, dass ich da quasi den Stress schon im Vorfeld rausnehme.

Wiebke: Genau.

Philipp: Aha. Verstehe. Und dann gibt es Dinge wie Optional sagtest Du gerade, dass heißt: Ich interessiere mich für super viele Dinge und bin sehr flexibel, positiv ausgedrückt unter Stress. Allerdings neige ich dazu, lieber etwas Neues anzufangen, als bei einer Sache zu bleiben. Ja okay, was ist das Gegenteil davon?

Wiebke: Prozedural. Dass Du Dich an die Prozedur hältst, an bestimmte Vorgaben hältst. Eine Sache nach der anderen abarbeitest, Dir das gute Gefühle macht, ein Ding nach dem anderen abzuarbeiten, eine bestimmte Reihenfolge einzuhalten. Dann gibt es ja unterschiedliche Berufe, bei denen es Sinn macht. 
 
Am liebsten haben wollenden Metaprogramme. Könnte ein Grund sein, warum Menschen manchmal in ihrem Berufsumfeld nicht ganz so glücklich sind. Weil sie sich zum Beispiel an ganz viele Prozeduren halten müssen und lieber andere Dinge machen. Auf der anderen Seite ist es extrem wichtig, sich an Prozeduren halten zu können, weil das auch erfolgreich macht. Das ist so ein bisschen die Herausforderungen von denen extremst optional motivierten Menschen.

Philipp: Jetzt sagtest Du auch, dass die Programme ganz viel mit der eigenen Motivation zu tun haben. Gerade im Arbeitsumfeld schätze ich mal ist es ja total hilfreich, wenn ich weiß, wie ich mich motiviere. Und wie hat das jetzt mit den Programmen zu tun?

Wiebke: Wenn Du weißt, dass Du zum Beispiel motiviert bist durch viele unterschiedliche Dinge, durch Abwechslung – was auch eine Gesichtsstruktur ist zusätzlich – dann weißt du, dass eine Stelle Dich noch glücklicher machen würde, in der Du viele neue Möglichkeiten ausprobierst, neue Dinge ausprobierst, vielleicht auch bestimmte Dinge eher anstößt. Und jemand anders führt die dann aus. In der Prozedur. 
 
Ich bin weiterhin der Meinung, beides ist wichtig. Nja, Du darfst beides können. Nur Du darfst Dir dessen bewusst sein, in welchen Momenten und an welchen Stellen Deines Berufes noch glücklicher sein könntest. Oder noch mal hingucken darfst, Dich zu entspannen, weil natürlich prozedurales abarbeiten auch schnell sein kann und dir Zeit verschaffen kann, wieder mehr optionale Dinge zu tun.

Philipp: Ich versuche mal ein Beispiel zu konstruieren, wenn ich mir jetzt das Ziel nehme. Ich möchte sportlich sein, ich möchte fit sein, möchte mich wohlfühlen in meinem Körper. Dann fällt mir als allererstes ein: ein Trainingsplan. Montags 9 Uhr

Wiebke: Ihr habt nicht mein Augenrollen gesehen.

Philipp: 30 Wiederholungen, kurze Pause, 3 Sets, etc. Ja, das würde ich jetzt unter prozedural einsortieren.

Wiebke: Ja.

Philipp: Ich habe aber ein ein Ziel. Und wie nutze ich jetzt meine eigene Veranlagung – Wenn ich prozedural bin ist es super toll, schätze ich mal. Falls ich jetzt ein optionaler Mensch bin, wie nutze ich das, um mein Ziel zu erreichen?

Wiebke: Also für mich ist es eine der größten Herausforderungen, genau solche Sachen zu machen, ins Fitnessstudio zu gehen und immer wieder die gleichen Abläufe. Ich sage einfach mal so unter uns das ist nix für mich.

Philipp: Gleichzeitig hast Du mit dem Fechten wahrscheinlich genau das auf Weltniveau betriebe?!

Wiebke: Ja, und die Unterschiede waren: Das ist nämlich sehr spannend! Weil in diesen Lektionen, das nennt man so, wenn ein Trainer mit einer Schülerin trainiert hat im Fechten, heißt das, Du bekommst eine Lektion. Es ist schon sehr spannend, auch im Sinne von Du lernst etwas dazu. Und diese Lektion ist immer unterschiedlich aufgebaut. 
 
Ja, in einer Lektion darf ich 10, 20, 30 Mal hintereinander die gleiche Aktion üben. Und die wird immer durch unterschiedliche Angriffe oder Verhaltensweisen von dem Trainer geübt. Dass Du nicht nur in einer Art und Weise, nur wenn der das macht, tust Du das, sondern diese eine Aktion darfst Du mal mitm Angriff, mal mit einer Verteidigung – in unterschiedlichen Situationen trainiert der Trainer das mit Dir. Dadurch wurde es mir nie langweilig, weil ich jedes Mal auch unterschiedliche Dinge in dieser halben Stunde trainiert habe. Mal war das der Angriff, mal war das die Verteidigung, dann war das eine Finte ins Tempo. Dann war das wieder eine andere Parade. Es gibt ja unterschiedliche Paraden oben unten, die unterschiedliche Namen haben. Und das machte es für mich super spannend und interessant. Es gab keine Lektion in Wochen oder Monaten, die absolut gleich war.
 
Selbst übst Du natürlich auch bestimmte neue Dinge dann im frei Gefecht. Da jeder Fecht-Partner (um jetzt nicht Gegner zu sagen) anders ist, kannst Du mit jedem unterschiedliche Dinge üben. Jeder reagiert anders. 
 
Das ist das, was ich am Fechten so liebe. Auf der einen Seite darfst Du die Abläufe ganz klar und ganz schnell können, auf der anderen Seite darfst Du absolut flexibel auf jeden einzelnen reagieren. Deswegen würde ich nicht das als prozeduralen Sport bezeichnen. 
 
Ein Fitnessstudio ist ein prozeduraler Sport, ein Laufen gehen zum Beispiel Joggen oder Marathon laufen. Da gibt es bestimmte Abläufe, die dann eingehalten werden dürfen. Es ist halt auch immer nur laufen. 
 
Entschuldige für das Wort nur. Ich bewundere jeden Läufer, der das tut. Ich bewundere die Marathonläufer. Liebe Grüße auch an Anna und Lisa. Es ist wirklich, wirklich toll und jeder hat seine eigene Motivation. 
 
Ich liebe zum Beispiel Aerobic, Zumba, alles, was mit Musik zu tun hat, weil jedes Musikstück dann drei bis vier Minuten dauert und es unterschiedliche Abläufe der Bewegung sind. Oder Step-Aerobic. Die Abwechslung fordert Deine eigene Flexibilität heraus und das ist das Coole!

Philipp: Das heißt, auch – wenn ich es richtig verstehe, dass ich selbst in einer relativ prozeduralen Geschichte, ich in den Details, in den Feinheiten dann doch meine Abwechslung, wenn ich sie dann brauche oder wenn die das ist die mich motiviert finden kann. Und es ist eine Frage der Perspektive ist, auf was ich meinen Fokus legen. Okay, gut.

Wiebke: Ja. Ich kenne Menschen, die können das wirklich. Dieses prozedurale Fitnessstudio abarbeiten. Ich bewundere das. Das ist oft Thema auch von Menschen, die mehr Sport machen möchten.  
 
Wenn Du mehr Sport machen möchtest oder anders Sport machen möchtest und Spaß dabei haben willst, darfst Du auch noch mal hingucken: 
Welcher Sport motiviert Dich denn? 
Motiviert Dich der Gleichklang oder 
Motiviert Dich die Abwechslung?

Philipp: Das heißt, je besser ich meine Programme kenne, desto leichter fällt es mir auch, etwas zu suchen  – oder etwas zu finden  besser gesagt, was meinem Ziel dienlich oder zuträglich ist.

Wiebke: Absolut.

Philipp: Und mir selbst und meiner Freude.

Wiebke: Ja genau! Und Deinen Mitmenschen. Dadurch, dass Du glücklicher bist, machst Du andere auch noch glücklicher.

Philipp: Dann habe ich jetzt dazu noch ein paar Fragen:
Was für Programme gibt es denn da überhaupt?

Wiebke: Ganz Viele

Philipp: Wie finde ich die heraus und wie ich mich da einordne in diesen Meta-Programm Skalen.

Wiebke: Du findest es heraus durch Sprache, zuhören und auf welche Worte Du achten darfst. 
 
Die kann ich jetzt hier nicht alle nennen, weil das den Rahmen sprengen würde. Ich empfehle das Seminar Motivation und Programme wirklich, weil das Mind-Blowing ist für Deine eigene Bewusstheit.

Philipp: Das findet übrigens am 20. und 21. Oktober statt, hier an der fresh-academy. Wir würden uns freuen, wenn Du dabei bist.

Wiebke: Ja, komm einfach und guck Dir einfach mal und nimm Dir Zeit für Dich und Deine eigene Motivations- und Metaprogramme, um das herauszufinden. Und wofür es auch super geil ist, wenn Du weißt, wie Dein Umfeld tickt. Wenn Du weißt, wie Dein Partner, Deine Kinder, Deine Mitarbeiter, Dein Chef leichter zu motivieren ist, weil wir immer davon ausgehen, dass so wie wir selber sind, müssen die anderen auch sein.

Philipp: Im besten Fall.

Wiebke: Genau

Philipp: Alle anderen schuld. Kann auch weg.

Wiebke: Damit verhalten wir uns auch so und verstehen manchmal einfach gar nicht, wieso jemand anders dann anders redet oder Menschen sich eingeschränkt fühlen. 
 
Wunderschönes Beispiel ist das Metaprogramm hin zu und von weg motiviert zu sein. Der eine sagt das, was er nicht will und der andere sagt das, was er will. 
 
Da treffen manchmal Welten aufeinander und es gibt Streit und Du verstehst mich nicht. Und nie willst Du meine Seite verstehen. Warum kritisierst Du mich? Ja, 
 
Ganz viel Missverständnisse können dadurch aus dem Weg geräumt werden, wenn Du weißt, wie der andere motiviert wird und tickt.
 
Es wird auf jeden Fall viel, viel leichter. Und dann kannst Du dementsprechend Dein Verhalten und Deine Kommunikation darauf umstellen, damit mehr Freude, mehr Spaß dabei ist.

Philipp: Dann bleibt mir da noch diese Frage, wenn ich mich da jetzt in einem Meta-Programm wieder entdecke. Zum Beispiel, dass ich gerne viele Sachen gleichzeitig und nebeneinanderher machen und aber den Wunsch habe oder die Meinung bin, das ist nicht gut so oder ich hätte es gerne anders. Lassen sich diese Veranlagungen hattest Du es genannt, lassen die sich ändern?

Wiebke: Ja, im entspannten Zustand. Das ist das Allerwichtigste. Ich empfehle Meditieren, atmen, Seminare an der fresh-academy. 
 
Dieses entspannt werden, entspannt sein, weil deine Entspanntheit entscheidet darüber, wie Du Dich verhältst.
 
Natürlich motiviert Dich auch im entspannten Zustand Abwechslung. Nur im entspannten Zustand kannst Du freier entscheiden, wie Du Dich verhältst. 
 
Es gibt Thesen, die sagen Meta-Programme sind nicht veränderbar. Es gibt Thesen, die sagen, sie sind veränderbar. Ich glaube, dass das schon angeboren ist. wie sich Menschen verhalten. Ich glaube, dass schon die Motivation angeboren ist. 
 
Wenn ich Menschen beobachte, auch im Verwandtenkreis. Das sind Verhaltensweisen die ich kenne, seitdem diese Menschen klein sind – unter Stress – und je entspannter sie sind, desto mehr und desto leichter können Sie auf das andere Meta-Programm zugreifen und sich dementsprechend verhalten. 
 
Ich glaube jetzt nicht, dass ein HinZu-Motivierter dann ständig sagt: „Das will ich nicht mehr, das will ich nicht mehr, das will ich nicht mehr…“, sondern er hat vielmehr Verständnis auch für die andere Seite.

Philipp: Ja! Gerade in der Kommunikation und in dem Miteinander geht es ja eben auch darum, eine gemeinsame Realität zu schaffen.

Wiebke: Vielleicht kann diese andere Seite ihn dann auch unterstützen im Sinne von wie so ein, Hin-Zu/Von-Weg-Motivator.

Philipp: Wie meinst Du das?

Wiebke: Ja, wenn Du das nicht tust, dann kannst Du das nicht haben. Es gibt ja auch HinZu-Motivierte, die keine Lust haben, zum Beispiel auf einen Fehler zu achten. Und es hilft ihnen manchmal hinzugucken, dass bestimmte Dinge, die sie tun, vielleicht nicht ganz so hilfreich sind, um ihr Ziel zu erreichen. 
 
Diesen Blick zu schärfen und dieses „nicht-abzulehnen“. Darum geht es mir auch ganz viel. Dass Du annimmst, dass jedes Meta-Programm, das es gibt, ok ist und dass du, so wie Du Dich motivierst, auch ok bist. 
 
Und dementsprechend gibt es natürlich unterschiedliche Positionen, auf denen Du oder bei denen Du noch glücklicher bist als vielleicht bis jetzt. Und dafür ist es einfach cool. 
 
Ich finde, je mehr Du über Dich weißt und je mehr Du Dich beobachtest, je mehr Du deine eigenen Motivations-Hintergründe kennst, desto leichter ist es dir klar zu machen und deine Ziele klarer zu haben, wo Du hinwillst, weil damit der Weg natürlich viel, viel, viel mehr Spaß macht.

Philipp: Wie lässt sich das denn in meinem Alltag üben?

Wiebke: Das erste ist natürlich, dass Du Dir Deiner Metaprogramme bewusst bist und Dich immer mehr beobachtest. 
 
Sagen wir mal einfach nur auch als Unterstützungsaufgabe für heute, Dir das Metaprogramm heraus suchst „Was motiviert Dich? 
 
Motiviert Dich, wenn Du sagst: „Das will ich nicht mehr. Das ist doof. Das ist schrecklich.“ In die Puschen zu kommen, dass Du etwas veränderst?
 
Oder motiviert Dich – vor allem Ich sag jetzt mal unter Stress – dieses: „Das will ich haben. Das ist schön. Das ist das Ziel.“ was mich motiviert. 
 
Ich hab, zum Beispiel jetzt so ein paar Aufgaben gehabt, die ein bisschen herausfordernd waren. Und ich habe mich dann erwischt zu sagen: „Das will ich erledigen.“ und gleichzeitig habe ich mich sagen hören „Ich will mich nicht mehr damit beschäftigen.“ 
 
Und diese Kombi war toll, weil ich auf der einen Seite gesagt habe Das ist das Ziel, was ich haben möchte. Es ist fertig. Und auf der anderen Seite, ich will mich nicht mehr damit beschäftigen, hat mich motiviert zu sagen: „Ich will ja ganz andere Sachen machen, ich möchte das und das und das und das.“ Bestimmte Sachen produzieren, das Buch fertig schreiben und den Fokus auf die Dinge richten, die ich haben möchte und nicht mehr, was ich nicht mehr will. Die kommen jetzt immer toll, um für mich in die Puschen zu kommen. 
 
Und das ist ja für jeden anders. Und das rauszufinden ist toll. Deswegen achte mal diese Woche darauf, was Dich motiviert. Das ist zum Beispiel auch im Partnerschaftsumfeld sehr spannend. 
 
Wenn einer immer sagt: „Hör auf damit, hör auf damit, hör auf damit!“ 
Und der andere sagt: „Sag doch mal, was ich tun soll.“ 
 
Und das ist ein wunderschönes Beispiel im Umgang miteinander oder mit den Kindern. „Sitzt nicht so lang da rum.“, statt zu sagen „Komm los, mach Deine Aufgaben.“ 
 
Und diese Woche mal zu beobachten, einfach nur in der Richtung von diesem einen Metaprogramm. Wie sprichst Du und wie sprechen andere und was motiviert Dich zum Beispiel, wenn andere Menschen was zu Dir sagen? 
 
Eher das, dass Du es nicht mehr tun sollst oder Dein Ziel?

Philipp: VonWeg / HinZu

Wiebke: von weg – hin zu

Philipp: Cool. Ja, ich freue mich drauf.

Wiebke: Eine von weg hin zu Woche für Dich.

Philipp: Vielen Dank

Wiebke: Und bis nächste Woche.