Das Gesetz der Anziehung – Law of Attraction – und Kontrast

Podcast-Transkript Nr. 580

Philipp: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast der fresh-academy Hallo Wiebke

Wiebke: Hallo Philipp, hallo lieber Zuhörer, wie schön, dass Du wieder zu hörst und dranbleibst. Cool.

Philipp: Voll gut. Und wenn Du ein Thema hast, was Du gerne ansprechen möchtest oder über das wir sprechen dürfen, dann schick uns bitte eine Nachricht an info@fresh-academy.de und wir werden Dir persönlich antworten und wenn es passt, dass Thema auch gerne mit in den Podcast aufnehmen.

Wiebke: Und es passt immer, Yes!

Philipp: Wie zum Beispiel das heutige Thema Law of Attraction bzw. Kontraste. Da steckt diese Frage drin. Wenn mir irgendwas in meinem Leben passiert, dann habe ich das ja angezogen. Ist der Gedanke, der da drinsteckt. Wenn mir jetzt was Schlechtes passiert, dann kann ich mich natürlich fragen: Wie habe ich dazu beigetragen, dass jetzt mein Auto kaputt gegangen ist?

Wiebke: Ja, das ist eine gute Frage. Law of Attraction bedeutet das Gesetz der Anziehung. Das bedeutet dann nach der Definition, dass alles, was Du in Deinem Leben erlebst, Du in Deinem Leben angezogen hast. Das heißt auch, dass wir natürlich im Leben auch Kontrast erleben können, Dinge erleben können, die wir nicht schön finden. Dinge, die wir nicht bestellt haben. Wie zum Beispiel ein kaputtes Auto oder ein verlorenes Handy oder oder oder. Ich habe auch bestimmte Dinge in meinem Leben erlebt, die ich 150-prozentig nicht (so) bestellt habe. Habe ich nicht.

Philipp: Weiß ich genau.

Wiebke: Weiß ich genau! Ich habe auch in meinem ganzen Leben da noch nicht drüber nachgedacht.

Philipp: Ja.

Wiebke: Sondern das ist einfach gefühlt in meinem Leben passiert.

Philipp: Hmmm.

Philipp: Die Frage ist dann wie bringt Dich das voran? Und das hat so ein bisschen auch mit unterschiedlichen Gesetzen des Universums noch zu tun, die es da draußen ja geben soll, wie zum Beispiel Ursache Wirkung.

Wiebke: Wenn Du bestimmte Dinge tust, hat das Konsequenzen. Ja, ganz normal.

Philipp: Ja.

Wiebke: Wenn Du auf die Straße gehst und Parks im Halteverbot, dann könnte das die Konsequenz haben, dass es einen Strafzettel gibt. Das ist dieses klassische Ursache Wirkung. Wenn Du irgendetwas tust, dann wird es eine Wirkung geben. Das ist eine Wirkung, die Du aufgrund von dem Gesetz der Anziehung dann auch anziehen kannst. 
 
Es gibt nur nicht die Möglichkeit, dass Du sagst, so wie ich:

  • „Ich habe das nicht bestellt in meinem Leben.“ 
  • „Das kann nicht sein.“ 
  • „Es hat mit mir nichts zu tun.“

Ich glaube, dass es immer etwas mit Dir zu tun hat. Das heißt nicht, dass Du wirklich dieses kaputte Auto jetzt bestellt hast, sondern vielleicht warst Du mit dem anderen Auto nicht ganz so glücklich. Vielleicht wolltest Du ein neues Auto und hast das neue Auto nicht ganz so konkret bestellt und gesagt, Du möchtest das und das und das.
 
Vielleicht hast Du dadurch eine neue Werkstatt kennengelernt. Vielleicht hast Du durch dieses was passiert. Neue Dinge für Dich und in Deinem Leben gelernt, die Dich unglaublich voranbringen. Ich habe so viele Dinge gelernt in meinem Leben, in den letzten drei Jahren, für die ich so unfassbar dankbar bin, die ich vielleicht so nie gelernt hätte. Ich kann viel mehr als vor drei Jahren. Ich kann hier ein Studio anschalten. Ich weiß, wie es geht. Ich kann so viele Dinge inzwischen mehr. Ich habe so viel mehr über mich gelernt. Ich habe so viel mehr diese N.L.P. Techniken angewandt in einer Dichte und Intensität, die ich so noch nie erlebt hatte. Von daher ist es cool. Ich bin super dankbar dafür. 
 
Viel hängt immer von Deiner Bewertung dieser Umstände ab. Wie bewertest Du diese Dinge jetzt? Bewertest Du sie als schrecklich, als fürchterlich? Und ja, es gibt schreckliche Dinge. Es gibt fürchterliche Dinge. Empfinde ich wirklich so. 
 
Da frage ich mich manchmal auch „Das… das gibt es doch jetzt nicht.“ Und dann auch dieser Satz von manchen Menschen: „Na, was hast Du da bestellt?“ Wenn dem jetzt irgendwas Schreckliches passiert ist.
 
Oh, einfach mal kurz zurückhalten. So ein Satz empfehle ich.

Philipp: Mag es erklären, was da passiert.

Wiebke: Meine Mutter hat immer gesagt, wenn ein Kind in der Schule eine schlechte Note schreibt, ist das schon gefühlt sage jetzt mal das Wort Strafe genug für denjenigen, dann braucht derjenige nicht noch mal: „Hast Du nicht und warum hast nicht, habe ich Dir doch gesagt, hättest Du mehr gelernt…“. Das hilft demjenigen nicht. 
 
Genauso wenn jemanden irgendwas Schreckliches passiert ist. Ob sie es Hochwasser ist, ob es Beziehungsende ist, ob. Das Auto Handy weg. Es spielt keine Rolle. Dann braucht derjenige nicht noch einen – wie haben wir es so schön früher gesagt – vorn Koffer geknallt bekommen: „Na, was hast Du da gemacht?!“ 
 
Das ist dieses Law of Attraction Gesetz der Anziehung nicht als Vorwurf zu nutzen, sondern als Möglichkeit, wie Du Dinge anders machen kannst. 
 
Wenn Du bestimmte Dinge in Deinem Leben hast, die Du nicht magst, dann darfst Du Dinge anders tun. Das ist alles, was es für mich heißt, dass diese Ursache Wirkung, Prinzip. Wenn Du Dinge erlebst, die die nicht gefallene, der sogenannte Kontrast. Dadurch entsteht natürlich noch viel mehr das Gefühl, was Du willst. 
 
Wenn Du Dinge erlebst, Du nicht magst, dann machst Du Dir sofort klar: „Das ist das, was Du haben möchtest.“ 
 
Dafür ist der Kontrast dann wieder gut. Ich finde jetzt manchen Kontrast nicht unbedingt erlebenswert. Und den wünsche ich auch niemanden da draußen und eine coole Möglichkeit zu Reframen, eine coole Möglichkeit, Dir noch mal klarzumachen, was Du möchtest, noch mal hinzugucken, wie Du Dich verhältst. 
 
Verhältst Du Dich aus Rache, verhältst Du Dich aus Mangel Gefühl in gewisser Art und Weise. Ich glaube, dass viele Dinge auch entstehen aus dem Gefühl von Mangel heraus. Neulich hat mir jemand erzählt, dass er abends nie Besuch bekommt und ihn sowieso keiner besuchen würde, weil die immer alle so viel beschäftigt sind.
 
Dieses Gefühl hat er in sich jetzt über die letzten Monate und Jahre sehr viel vergrößert. Und aus diesem Gefühl heraus ist natürlich auf der einen Seite der Kontrast da, auf der anderen Seite, wäre es noch geschickter zu sagen, was er mehr möchte. 
 
„Was möchtest Du?“ Habe ich ihn dann gefragt. „Was ist Dein Ziel?“

Philipp: Hmmm.

Wiebke: Er könnte ja auch sagen, ich wünsche mir Menschen, mit denen ich abends einfach mal zusammen klönen, zusammen Sport mache, zusammen weggehe, eine richtig coole Zeit haben. Der Fokus der Sprache war nur auf was derjenige nicht hat und was alles schrecklich ist und was alles fürchterlich ist. Statt dass er immer wieder sagt: „Was möchtest du?“ 
 
Ich habe zum Beispiel Dinge meinem Leben, bei denen weiß ich mit jedem Ding, was passiert, komme ich meinem Ziel näher. Ich könnte es auch interpretieren als „Gott wie schrecklich, Gott, wie fürchterlich.“ und – ich sehe das Ergebnis. 
 
Wir wissen alle, wir haben bestimmte Dinge manchmal zu tun in unserem Leben. Um den Kontrast zu beseitigen. 
 
Das ist so cool. Und dieser Kontrast wird irgendwann zu Ende sein, weil Du weißt, wo Du hin willst, was Du haben möchtest. Und das machst Du Dir jeden Tag immer wieder klarer:

  • Du möchtest ein friedliches Leben haben, 
  • ein entspanntes Leben, 
  • ein glückliches Leben, 
  • in dem Du die Geldbeträge zur Verfügung hast, die Du zur Verfügung haben möchtest, statt. Ich habe so wenig. Ich weiß nicht, wovon ich mir mein Essen kaufen soll.

Das ist das Gefühl, was dann diese neue Wirkung erreichen könnte.

Philipp: So wie ich Dich jetzt verstehe, ist ja letzten Endes beides auf dieses Gesetz der Anziehung übertragbar. Ob ich jetzt dieses negative Gefühl da verstärke oder ob ich diesen positiven Ausblick verstärke und in dem Fall, dass ich das irgendwie unterbewusst mache und der Kontrast dann so groß und deutlich geworden ist, dass eben als Chance und Gelegenheit nutze, da zu ändern.

Wiebke: Ich glaube schon, dass es wichtig ist, viel, viel positiv zu denken, viel, viel positiv zu sprechen. 
 
Das Wichtige auch beim Gesetz der Anziehung ist nicht immer wieder, sich zu fragen: „Warum habe ich das jetzt in mein Leben gezogen? Was habe ich alles falsch gemacht? Was habe ich alles Fürchterliches gemacht, damit das jetzt in meinem Leben ist?“ Weil damit würde das ganze Gefühl wieder in die Vergangenheit gehen und das ganze Gefühl auf den Fehler. Ich verstehe die Intention, weil ich das auch von mir mal kannte: „Was habe ich denn falsch gemacht, dass das passiert ist, in meinem Leben?“ 
 
Und vielleicht geht es gar nicht darum, dass Du irgendetwas falsch gemacht hast, weil es noch andere Menschen gibt in Deinem Leben, die bestimmte Dinge auf bestimmte Art und Weise tun. Und diese Menschen entscheiden ja auch, was sie in ihr Leben ziehen, was sie für Kontrast in ihrem Leben erzeugen oder einfach mal da ist. 
 
Ich glaube jetzt nicht, dass viele Menschen an Überflutung gedacht haben und deswegen kam dann diese Überflutung. Da glaube ich nicht dran. 
 
Ich glaube daran, dass wir vielleicht auch in unserem Leben bestimmte Gefühle erleben sollen und bestimmte Herausforderungen bekommen.
 
Ich glaube, dass wir hier auf dieser Welt sind, um zu lernen und zu wachsen und diese Welt voranzubringen. 
 
Wie wir das erleben, das ist für jeden Einzelnen anders. 

  • Du kannst lernen in Liebe Grenzen zu setzen. 
  • Du kannst lernen, Deine eigenen Grenzen zu setzen und zu sagen: „Das möchtest Du bis zu einer gewissen Art und Weise und das nicht.“
  • Du kannst zu dem Autoverkäufer sagen: „Das Auto gebe ich einfach zurück, wenn das kaputt sein sollte.“ 

Und diese Sachen zu lernen, ist vielleicht für manche Menschen auch wichtig. Vielleicht ist der Kontrast für manche Menschen da, damit Du Deine Meinung klarer sagst, damit Du lernst, immer klarer zu sagen, was Du willst, statt das, was Du nicht willst. 
 
Dieses Gefühl für das Gesetz der Anziehung zu entwickeln und nicht zu sagen: „Oh Gott, das habe ich einen Satz negativ oder falsch gedacht, oh Gott, was passiert mir jetzt?“ Dann würdest Du mit dem Gefühl „Oh Gott, was passiert mir jetzt?“ Vielleicht irgendwas in Dein Leben ziehen, was dann nicht so schön ist.
 
Mein Verständnis ist, dass Du so positiv denkst, so viel wie möglich Deinen Fokus auf positive Dinge richtest. Das glaube ich ja, ist sehr, sehr wichtig. 
 
Auch Ursache, Wirkung. Je positiver Du handelst, je mehr Menschen Du guttust, desto mehr bekommst Du vielleicht auch in Dein Leben, was Dir gut tut und dass andere Menschen Dir gut tun. Und so würde ich das sehen. Es gibt auch Menschen, die unglaublich viel Gutes tun und dann irgendwas Negatives erleben. Kenne ich auch, wo ich dann denke: „Das darf doch nicht wahr sein.“. Auch diese Menschen lernen dann dadurch irgendwas dazu, das Gefühl zu entwickeln, nicht von Opferhaltung: „Oh Gott, warum ist das ausgerechnet mir passiert?“ Und selbst wenn diese Opferhaltung mal kurz sein könnte, dann zu sagen: „Ok, wie kommst Du da jetzt wieder raus, was kannst Du tun? Wie kannst Du Dein Gefühl dazu verändern, dass Du wieder den Fokus auf das Positive richtest?“

Philipp: Es war, glaube ich, die erste Frage, die ich von Dir gelernt habe: Warum ist das gerade was jetzt passiert (das beste was mir je passiert ist)?

Wiebke: Da ist warum erlaubt. Es ist die einzige Frage, weil es da um einen Fokus auf das Positive geht, nicht als Begründung für etwas Negatives.

Philipp: Die Frage hilft so sehr. Das ist so schön zu merken, wie das die Perspektive wechselt und dreht auf dieses Positive und Schöne.

Wiebke: Und es ist eine Herausforderung da Lösungen zu finden für manche. Das ist wirklich so.

Philipp: Doch wie ich gelernt habe, einen Muskel – der sich trainieren lässt.

Wiebke: Genau und trainiere den Muskel. Das ist wirklich ein positiv-denken-Muskel ein: „Wie kannst Du den Fokus auf das Positive richten?“ 
 
Deswegen glaube ich auch: Je mehr Du anderen Menschen hilfst, das Beste für Dich und die Welt zu erreichen, desto mehr verändert sich Dein Gefühl, in ein positives und fröhliches Gefühl. Es gibt so viele schöne Dinge, auf die Du achten kannst. Das bedeutet für mich auch dieses Gesetz der Anziehung,

Philipp: Ganz genau.

Wiebke: Diese Kleinigkeiten wieder wahrzunehmen, diese Kleinigkeiten im Leben zu genießen. Und das sind ja eigentlich schon Riesigkeiten, wenn wir sagen, wir haben ein Dach über dem Kopf, wir haben fließend Wasser, wenn wir bestimmte Regionen in dieser Welt angucken. 
 
Wir gehören ja zu der reichsten Bevölkerung. Manche Menschen wissen das nicht mehr so zu schätzen, weil viele Dinge im Leben Gewöhnung sind. Das ist auf der einen Seite diese Komfortzone. Wir sind diese Komfortzone gewöhnt und wir sind diese vielen positiven Dinge gewöhnt. Auf der anderen Seite dieses Gesetz der Anziehung zu nutzen, um wieder auf die vielen positiven Dinge zu gucken, um Gutes zu tun, um anderen Menschen zu helfen, voranzukommen. Damit zeihst Du ja auch wieder ganz viele schöne Dinge in Dein Leben. 
 
Das spielt keine Rolle, ob Du daran glaubst. Weil ich der Meinung bin, Je mehr Du positiv denkst, je fröhlicher Du bist, desto schöner ist Dein Leben. Ob dahinter jetzt das Gesetz der Anziehung steht, das Gesetz, Ursache, Wirkung? Irgendein Gesetz dieses Universums – spielt für mich ehrlich gesagt gar keine Rolle, weil es darum geht:

Wie kannst Du Dein Leben gestalten, dass es Dir besser geht, dass Du glücklich bist, dass Du Spaß hast jeden Tag. Dass Du mit Deinen Kindern alberst, mit anderen Menschen wieder fröhlich bist, dass egal was passiert, Du immer mal wieder irgendwelche Dinge tust, die Dich wieder in einen anderen positiven Zustand bringen. Und das ist für mich Gesetz der Anziehung, das ist für mich Gesetz des Lebens.

Philipp: Ja schön! Toll! Klingt. So einfach ist es auch in so vielen Bereichen und da den Fokus eben darauf zu legen und vielleicht darauf zu lassen. (Lachen).

Wiebke: Ja, diesen Muskel zu trainieren.

Philipp: Ja.

Wiebke: Das ist wirklich wie ein Muskel. Ich habe neulich wieder mit einem Leistungssportler gesprochen, der eine Verletzung hatte und mir dann erklärte war echt super: dass dieses neue Trainieren wieder diesen Muskel neu zu trainieren. Das war sein Oberschenkel, den er sich verletzt hat. 
 
Sagt er: „Ich muss mich auch wieder dazu bringen, motiviert zu trainieren.“ Er darf sich auch wieder dafür aufraffen, sage ich jetzt mal, um diesen Muskel wieder neu zu trainieren. Und er sagte, dass es bei ihm, so wie er sich jetzt beobachtet hat, die letzten Jahre vier Wochen dauert. Mit einem bestimmten Training jeden Tag fünf Minuten mehr. Ganz einfache Trainingsinhalte, damit er in vier Wochen wieder da ist, wo er war.

Philipp: Wow,

Wiebke: Diese Bewusstheit fand ich so cool auch dass bei Dir dann zu beobachten, ob es jetzt Dein Oberschenkel Muskel ist, Dein Arm Muskel, Dein Rücken Muskel, Bauch Muskel. Wenn Du jeden Tag vier Wochen lang, sagen wir nur drei Wochen lang etwas tust für Deinen Muskelaufbau, dann wird dieser Muskel wieder aufgebaut. Vielleicht noch nicht ganz 150-prozentig. Perfekt wie vorher. 
 
Wenn Du das so siehst – auch Dein Geist ist Muskel. Deinen Positiv-Denken-Muskel dafür zu nutzen, andere Menschen dabei zu unterstützen: 

  • Positiv zu denken. 
  • Deine Familie mit Deiner Fröhlichkeit zu begeistern. 

Das macht so viel mehr positive Schwingung auf dieser Welt, als immer nur über irgendwelche negativen Dinge zu reden. Das kannst Du auch. Vielleicht machen wir noch mal. Dieses darf ich überhaupt ein schlechtes Gefühl haben? Als Erstes jetzt wieder: Selbst, wenn Kontrast – etwas Negatives in Deinem Leben sein sollte – das anzunehmen. Dich nicht dafür zu verteufeln „Gott, ich hab versagt“, sondern: Was machst Du jetzt draus?

  • Wie kannst Du es positiv für Dich, Reframen? 
  • Wie kannst Du positive Bedeutungen finden, heißt das ja.
  • Wie kannst Du den Fokus auf das richten, was Du haben möchtest… 
  • Und diesen Muskeln trainierst!

Philipp: Wie gehe ich damit um, wenn mein Umfeld da jetzt mir so einen Schuh draus dreht? 
Im Sinne von: „Das hast Du jetzt angezogen“

Wiebke: Dich bedanken für den netten Hinweis und gar nicht diskutieren, weil wenn Du jetzt anfangen würdest, mit den zu diskutieren und Dich schlecht fühlen würdest, dass Du das angezogen hast die Gedanken bin ich mir sicher, hattest Du sowieso schon und derjenige weißt Dich einfach nur noch mal auf diese Gedanken hin, die Du mal gehabt hattest in der Vergangenheit. 
 
Und dann könntest Du sagen Ja, das stimmt, ich habe das angezogen. Ich weiß nicht warum. Und es spielt auch keine Rolle warum. Sondern es ist, wie es ist. Und sag, was Du möchtest. 
 
Und ich kenne Menschen, die jammern dann immer wieder über die Situation. Das kann mal angesprochen werden, nur dann finde den Schnitt, dass Du sagst: Was möchtest du!

Philipp: Ja,

Wiebke: Es hilft nicht, anderen Menschen Vorwürfe zu machen. Es hilft nicht. Bitte lass es. Auch wenn so was passiert ist. Dieses: „Womit hast Du das angezogen?“ Spende demjenigen Trost. Hilft demjenigen. Sag irgendwas Positives. Statt noch mal gefühlt in diese kleine Wunde Salz rein zu streuen. Das ist nicht nötig meines Erachtens. 
 
Auch die Frage Was kann ich denn tun für dich? Könntest Du ja auch fragen statt „Womit hast Du das denn angezogen?“

Philipp: Ja stimmt. Schön.

Wiebke: Wie kannst Du den anderen unterstützen? 
Wie kannst Du ihm helfen? 
Wie kannst Du die Wahrnehmung für den anderen positiv, unterstützend, helfend, dass derjenige wieder in die Zukunft guckt und das Schöne in der Gegenwart sieht, als den Fokus in die Vergangenheit zu richten? 
 
Das würde ich tun.

Wiebke: Die Unterstützungsaufgabe für diese Woche: Wenn Du in irgendeinem Bereich das Gefühl hattest. „Meine Güte. Das kann doch nicht wahr sein… *Augenroll*“ Dich da noch mal fragst: 
 
Was ist das, was Du willst? Einfach nur noch mal fragen: Was willst Du denn stattdessen? 
 
Das ganz klar für Dich machst und vielleicht auch aufschreibst. Was willst du? Welches Auto möchtest Du fahren? Welches Handy möchtest Du haben? 
 
Ich hab neulich auch eine Situation gehabt. Da hatte ich Kopfhörer im Ohr, mein Handy auf der Bank dabei und als ich ins Auto einstieg, sagte der Kopfhörer: „You are diconnected.“ und dann habe ich mich noch gewundert Wieso disconnected sich mein Kopfhörer? Der ist noch voll und bin losgefahren und hatte eine Woche vorher drüber nachgedacht, ob ich mit dem Handy so glücklich bin. Und dann dachte ich: „Warum hat sich der Kopfhörer disconnect?“ und dann dachte ich „AHHHH mein Handy!!“ Und dann bin ich mit dem Auto schnell zurückgefahren und dann lag das Handy tatsächlich unter der Bank. Und dann habe ich gesagt: „Nein, nicht nur, weil ich einmal gedacht habe, ich bin mit meinem Handy nicht zufrieden oder das ist verkratzt, brauche ich jetzt ein neues Handy?“ 
 
Ich glaube, je mehr Du in dieser Schwingung bist von positivem Denken – und wir hätten früher so auf Neudeutsch gesagt Alignment – bist mit Dir verbunden und in Verbundenheit mit dem, was Du fühlst, was Du wahrnimmst. Desto schneller reagierst Du auf bestimmte Gegebenheiten, desto eher entstehen sogenannte Synchronizitäten. Wenn Du irgendwas möchtest, dann dieses klassische Bild, Du würdest Dir ein neues Auto kaufen wollen und siehst dann plötzlich lauter nur noch diese Autos, die Du Dir vorgestellt hast, die Du haben möchtest. Das ist ja auch eine Art von Gesetz der Anziehung. 
 
Das heißt, Du achtest dann nur noch auf die Dinge, die Du haben möchtest. Und deswegen ist es so wichtig, auf die Dinge zu achten, die Du möchtest und nicht mehr auf die, die Du nicht möchtest. Achte mal vielleicht auch diese Woche zusätzlich Unterstützungsaufgaben nur auf die Dinge, die Du möchtest und übt mal die Dinge, die Du nicht möchtest, einfach nicht auszusprechen, sondern nur sagst, was Du willst. Wir freuen uns, dass nächste Woche wieder dabei ist.

Philipp: Sehr. Und über Deine Anfragen und Nachrichten an info@fresh-academy.de

Wiebke: Und Deine Weiterempfehlung vielen, vielen Dank auch noch mal für die vielen tollen Feedbacks und Bewertungen. Das ist Hammer! Vielen, vielen Dank!

Philipp: Schön, dass es Dich gibt. Bis nächste Woche.

Wiebke: Bis nächste Woche. Tschüss.