NLP ist aus meiner Sicht vor allem ein Modell! Ein Modell, mit dem sich die schnelle Veränderung erreichen lässt, mit dem sich die Kommunikation zwischen Menschen erfolgreich erklärt und das im Alltag, ja vor allem im Alltag erhebliche Vorteile bringt. Doch was ist der Unterschied zwischen einer Methode und einem Modell?

Eine Methode ist beispielsweise ein Format, eine Übung, eine schrittweise Anleitung, wie etwas abläuft. NLP ist allerdings viel mehr, als nur ein paar Anweisungen, Bodenanker und Übungen, die Profis dann Formate nennen.

Als Modell verstanden, ist NLP ein Modell der Welt, genauer ein Modell der Kommunikation – mit sich selbst und mit anderen Menschen. Jetzt macht es wieder Sinn, sich damit intensiver zu beschäftigen. Aus diesem Modell heraus lassen sich viele Dinge erklären, wie wir etwa mit der Timeline umgehen, die Augenzugangshinweise, Repräsentationssysteme und so vieles mehr. Und es ließe sich auch erklären, was an den Formaten so wirksam ist.

Vielleicht lässt es sich am besten mit Grammatik vergleichen: Die ist auch ein Modell und es gibt sehr verschiedene Grammatiken in ein und derselben Sprache. So gesehen ist eine Grammatik ein Modell der Sprache. Und die Regel in der Grammatik ist wie ein Format. Ist die Grammatik gut, dann ist die Regel auch gut und das heißt gut anwendbar. Doch im Fall des NLP ist das Modell größer, es erklärt menschliches (Kommunikations-)verhalten sehr exzellent und erlaubt – das war das Ziel – die schnelle Veränderung von Menschen.

Hier schließt sich der Kreis: Wir können die Grammatik über die Regeln kennenlernen, doch dann werden wir den Sinn etwa einer Transformationsgrammatik von Noam Chomsky nicht verstehen. Hier ist auch ein Modell geschaffen worden, das ja eine Basis des Modells von NLP ist. Es lohnt sich also, eine neue Perspektive zu finden. Ich unterstütze Sie gerne dabei!