Ob wirklich die Menschen nicht merken, was Informationen mit ihnen machen? Das frage ich mich immer wieder, aktuell aus Anlass eines Theaterstücks, das ich erleben dürfte. Hier brüllen sich Schüler über zwei Stunden lang auf der Bühne an, geben sich schlechte Suggestionen und spielen ein Muster von Beziehung, das mitten aus einem sehr schlechten Alptraum zu kommen scheint. Dass sie dann vor den Erwachsenen auch noch Bier aus Flaschen trinken und rauchen, ist nur noch das i-Tüpfelchen des Ganzen.

Nun gut, diese Kinder haben wir jahrelang Fernsehen sehen lassen, Computerspiele und gewaltverherrlichende Filme. Und viele ihrer Eltern nutzen ebenfalls Alkohol, um sich zu betäuben. Ja, ich weiß schon, sie erzeugen eine Menge Kontrast, aus dem wir alle lernen und leben. Es kann nur gut sein, was da passiert, sonst wäre es nicht. Und ich bin nicht der Moralapostel der neuen Zeit. Bleibt doch die Frage erlaubt, ob wir nicht merken, was das passiert, während wir die Bilder konsumieren.

Andere Szene: Ein OP, Ärzte, Schwestern, Alltag in einer Klinik… Hier wird geschnitten mit Messern, gehämmert und fast beiläufig über den Patienten gesprochen. Dissoziation ist die einzige Chance, in diesem Alltag klar zu kommen. Ein Glück, dass das Modell von NLP uns so viele Möglichkeiten gibt, die innere Realität schnell und nachhaltig zu verändern.

Mir helfen diese Erfahrungen, um zu verstehen, wie wir dahin gekommen sind, wo wir heute sind. Dass Menschen auf diesem Weg verlernt haben, sich selbst gut zu tun, sich selbst zu heilen, sich zu beschützen und zu wissen, dass dies ein liebevolles Universum ist. Ich selbst würde in Anbetracht der Bilder und Szenen weniger Tage zu zweifeln beginnen, wenn es nicht auf der anderen Seite eine unglaubliche Fülle der Leichtigkeit, der Liebe, der persönlichen Führung und des Gefühls ewiger Sicherheit gäbe. Übrigens nur in jedem Menschen selbst, nicht im Außen erlebbar, wie wir im NLP-Practitioner am Sonntag einmal mehr feststellen dürften.

Wir haben also noch einen Weg zu gehen, bis wir wieder eingehen in das große Reich des Friedens und der gemeinsamen Erschaffung einer Welt, in der es sich zu leben lohnt. Wer erschafft die wie genau? Mein Appell geht einmal mehr an Sie, Sie ganz persönlich. Jedes Lächeln zählt! Und jeder blöde Film, den sie nicht sehen, jeder Krimi, den sie auslassen, jede Zeitung, die Sie nicht lesen, bringt Sie einen Schritt voran. Der mag gerade sehr klein erscheinen, dieser Schritt. Und glauben Sie mir, er ist ein unendlich großer Schritt für das große Ganze.

Sagen Sie mal wieder nein zu Szenen und Informationen, von denen Sie absehen können, dass Sie Ihnen nicht gut tun werden. Das ist eine der besten Möglichkeiten, denn dann gibt es keinen Reparaturbedarf, das Glück stellt sich von ganz alleine ein. Viel Spaß dabei!