Wir saßen an diesem schönen lauen Sommerabend mit zwei Freundinnen auf unserer neuen Terasse und ein Thema stand im Mittelpunkt: Wie können wir Projekte (etwa einen Roman oder ein Kabarettstück) so planen, dass die Zweifel an den eigenen Fähigkeiten außen vor bleiben? Wie können wir die innere Stimme besiegen?

Viele unserer Teilnehmer unserer NLP-Seminare kennen die Situation: Sie nehmen sich etwas ganz fest vor, bleiben dann aber wenige Stunden, Tage, Wochen oder auch Monate danach einfach in dem Prozess stecken. Warum das so ist, lässt sich aus dem Modell des NLP leicht erklären: Sie bewegen sich in Bildern vom Prozess, nicht in den großen Filmen des Ergebnisses. Dafür brauchen Sie jetzt keine ausgeklügelte Disney-Strategie, die zweifellsohne ihre Vorteile hat! Fangen Sie einfach nur im Träumen an, sehen Sie sich am Ziel, im Ergebnis. Machen Sie dafür die Bilder nicht nur einfach groß, sondern riesengroß. Konkret ist dann das Rad Ihres neuen Wunschautos einfach mal 2 Meter groß oder 3 oder 5. Ich weiß schon, dafür benötigen Sie Platz zum Denken, einen großen Raum oder einfach die freie Natur. Daher können viele Menschen so gut die Zukunft planen, wenn sie spazieren gehen. Dann machen Sie sich einfach richtig große Bilder. Und da die meisten Wohnungen eher Räume wie Schuhkartons haben, klappt es da mit den großen Filmen der Zukunft nicht so leicht.

Sie dürfen also das Ergebnis aufblasen, groß machen, ganz, ganz , ganz besonders groß. Und nun? Bleiben Sie dabei! Das ist ganz wichtig. Bleiben Sie in dem gewünschten Ergebnis, baden Sie in dem Film. Mit „baden“ meine ich, dass alle Sinne beteiligt sind, wenn Sie in den neuen Wagen einsteigen, gedanklich in Ihrem Pool baden, am Meer sitzen, mit Ihrer Traumfrau oder Ihrem Traummann schmusen. Was immer es ist: Bleiben Sie mindestens 10 bis 15 Minuten am Tag in diesem Film drin. Malen Sie sich die wunderschönen Details aus, planen Sie um, genauer, etwas anders – so lange, biss das Ergebnis so klar ist, wie Sie es haben wollen.

Und dann folgen Sie bei der Handlung der Inspiration: Denn Sie werden aus diesem Traum kommen und inspiriert sein zur Handlung. Vielleicht dazu, eine bestimmte Website zu besuchen, ein Seminar zu buchen, eine Reise zu machen oder was auch immer. Und diese intuitive, positiv motivierte Handlung hat noch ein Kriterium: Sie fühlt sich gut an, genau richtig. Oft werden Sie die Handlungen so vornehmen, dass Sie scheinbar näher am Ziel liegende Handlungen vorziehen. Sie schreiben vielleicht erst das Ende des Romans oder das zweite Kapitel. Oder Sie planen erst die Premiere für Ihr neues Stück oder finden den passenden Regisseur. Was immer es ist: Trauen Sie sich, der Inspiration zu folgen. Und halten Sie immer die Filme vom Ergebnis groß. Dann folgt der Prozess von ganz allein. Versprochen!