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Nochmal ganz einfach erklärt: Das Gesetz der Anziehung

09 Aug 2010, Geschrieben von map in NLP im Alltag

Ich stelle im Alltag immer wieder fest, dass das Gesetz der Anziehung doch der einen oder anderen Erläuterung bedraf, gerade dann, wenn Menschen unter Streß geraten, etwa dann, wenn es in der Firma oder der Partnerschaft oder mit den Kindern oder der Gesundheit gerade mal nicht so gut läuft. Dann stecken nämlich einige Menschen den Kopf in den Sand oder denken nur noch über das Problem nach. Und da hatte ich neulich einen Teilnehmer, der dazu noch ein paar Erläuterungen haben wollte. Und ich schrieb ihm zur Erläuterung folgende Mail:

“Lieber Joachim,
schau mal, Leben ist ganz simpel: Es gibt nur zwei Zustände, entweder fühlst Du Dich gut oder Du fühlst Dich schlecht. Ja, wir nennen das unterschiedlich, Sorge, Angst, Not, Beklemmung oder auch Freude, Spaß, Glück, Liebe. Und am Ende lässt es sich für mich schön schwarz-weiß malen: gut oder schlecht, das ist die Frage.

Wenn sich nun irgendjemand, zum Beispiel eine junge Frau, die einen jungen Laden hat, schlecht fühlt wegen irgendetwas, dann bedeutet das nur, dass dieser Mensch in dem Moment, in dem er oder sie sich so fühlt, ein Leben erschafft, das nicht witzig ist, um es vorsichtig zu formulieren. Und insofern ist Dein Hinweis natürlich genau richtig: Viele Menschen lenken sich ab, um nicht an das negative Thema zu denken, und sobald sie wieder daran denken, haben sie wieder schlechte Gefühle, das heißt in Bezug auf diese Sache manifestieren sie etwas Negatives.

Hier ist etwas anderes gemeint: Die junge Frau kann gerade, wie wir alle, lernen, sich auf die positiven Aspekte zu konzentrieren. Was ist das Schöne an dem Laden?
Was ist das, was sie wirklich will? Wie ist Leben, wenn es rundherum klasse ist? Und vielleicht, das wäre die hohe Schule und das wird sie nicht machen, schreibt sie ein Buch über die positiven Aspekte der Situation.

Achtung: Hier würde sie nicht schönreden, also genau nicht: “Wow, wie klasse, finanzielle Sorgen, wenig Kunden, ich liebe es, was für eine tolle Herausforderung…” Da würde sie nämlich ironisch sein und sich anders fühlen als sie sich gerne fühlen möchte. Und das Gefühl ist der Indikator, dass etwas schief läuft, dass sie es so nicht schafft mit den Gedanken, die sie gerade denkt.
Und sie könnte sich hinsetzen und alle wirklich auch innen drinnen ganz tief empfundenen positiven Aspekte der Situation auflisten.

Zunächst vielleicht ganz allgemein vom Laden. Und wenn sie dann in richtig guten Gefühlen baden würde, traut sie sich vielleicht noch einen Schritt weiter. Vielleicht schreibt sie dann Dinge wie: “Ich wollte nie Geld oder Hilfe von anderen annehmen. Vielleicht kann ich in dieser Situation etwas neues lernen. Ich mag es, wenn andere Menschen verlässlich sind. Ich mag, dass ich mal um Hilfe bitten darf. Ich möchte lernen, meinem guten Gefühl zu trauen und dem Universum wirklich zu vertrauen. Ich habe schon ganz andere Situationen gemeistert. Ich bin eine starke Frau. Es tut gut, zu spüren, dass andere Menschen mich unterstützen. Ich werde einen wundervollen Weg aus der Situation finden. Es wird leichter sein, als ich gedacht habe. Es gibt eine einfache Lösung und ich finde sie. Das Universum liebt mich. Ich fühle mich gerne gut. Es ist schön zu leben. Ich liebe es, diesen wundervollen Laden zu haben. Danke für das viele Geld, dass ich damit verdiene. Ich mag es, dass ich Mitarbeiter beschäftige, die mit dieser Arbeit Geld verdienen.
Ich bin wirklich geschickt in diesen Dingen. Ich habe ein Händchen für den richtigen Umgang mit Kunden. Danke, dass mir das Geld so zufließt. Dieses Business wird bald eine Millionen Euro pro Jahr Gewinn erzielen., Wow, das ist ein gutes Gefühl. Ich liebe den Gedanken, dass es so gut läuft.
Wir werden viele fröhliche und schnell zahlende Geschäftskunden haben. Sie werden auf vielen Wegen zu uns finden. Das Geschäft wird wundervoll sein.
Alle Kunden werden mit Vorkasse bezahlen. Viele große Aufträge werden das Weihnachtsgeschäft megaerfolgreich machen. Die Kunden werden mir viele tolle Dankesmails schreiben. Darin wird stehen: “…” …” Und so weiter, viele, viele Seiten lang. Wirklich nur Dinge, die ihr gute Gefühle machen. Nur positive Aspekte des Lebens, die sie auch wirklich so meint und so (positiv) fühlt. Das kann ich nicht, denn es sind die positiven Aspekte ihres Lebens.

Wenn sie das tun würde, und sie wird es nicht hinbekommen, dann würde sich die junge Frau in wenigen Minuten sehr viel besser fühlen als vorher und wenn sie dann an die Lösung denkt und sich auf das fokussiert, was sie will, dann ist das die einzige (!) Chance, eine brauchbare Lösung hinzubekommen. Verstehst Du das? Nur so kann sie eine Lösung erschaffen, die etwas Gutes bringt. Bitte lies den Absatz noch einmal, er ist wichtig.

Wenn sie aus dem schlechten Gefühl heraus die Lösung etwa mit einer Bank oder einem Investor angehen würde und sie würde dann zu dieser Bank gehen und all die Unterlagen mit einem schlechten Gefühl zusammentragen und die Bank würde ihr das Geld natürlich geben, dann könnte trotzdem nichts Gutes dabei herauskommen. Bitte versteh doch: Es kann keine schöne Reise werden, wenn der Start, die Intention, der Anfang der erdachten Lösung mit negativen Gefühlen zu tun hatte. Es geht nicht. Das Gesetz der Anziehung würde das unmöglich machen.
Du kannst nicht Angst vor etwas haben und dann Glück ernten. Es würde dem Gesetz widersprechen. Deshalb verlieren Menschen ihre Rente im Börsencrash.
Deshalb haben sie Autounfälle. Deshalb enden Beziehungen negativ, die aus dem Gefühl geschlossen wurden, dann endlich mit dem Partner oder der Partnerin die Einsamkeit zu überwinden. Es geht nicht!

Die einzige Chance, das Leben Deiner Träume zu erschaffen, ist, Dich auf die positiven Aspekte Deines Lebens zu konzentrieren und die negativen zu verlassen. Also genau zu sagen und vor allem zu denken, was schön ist und was Du willst. Und Du kannst sofort prüfen, ob es hilft, weil es sich gut anfühlen wird. Sehr gut sogar! Und in diesem guten Gefühl beginnend, das aus irgendwelchen Gedanken über irgendetwas kommen kann, ist jeder von uns in dem einzig sinnvollen Zustand, um eine Zukunft zu erschaffen, für die es sich zu leben lohnt. Das ist das, was Spaß macht. Es beginnt mit Spaß, weil aus dem guten State heraus geplant wird. Und es geht dann immer so weiter, wenn die junge Frau, was sie nicht schaffen wird, nur dann weiter an dem und in dem Laden arbeitet, wenn sie sich vorher mit was auch immer in einen guten State versetzt hat.

Und bitte, nutze das nicht zu schnell für Dein ganzes Leben, nicht für jeden Bereich. Ich habe das nämlich – in Australien ist es gerade 5 Uhr morgens – ausprobiert und ich habe über so viel tolle Dinge nachgedacht, dass ich mal wieder nicht weiter schlafen konnte, weil alles in meinem Leben so klasse ist. Die tollste Ehefrau von allen schläft zwar gerade noch, aber sobald ich sie gleich wecken darf, werde ich ihr meine neuen Ideen erzählen und ihr von dem Leben meiner Träume berichten und es wird wieder einer dieser Tage sein, wo es besser und besser und besser wird. Und ich werde an diesem Tag, obwohl ich irgendwo auf einem anderen Kontinent bin, Geld anziehen und tolle Geschäftspartner und Liebe und viele wundervolle Situationen. Und wenn mich jemand fragen würde, wie ich es gemacht hätte, als ich damals mit 400.000 Euro Schulden aus meiner ersten Ehe gegangen bin, da hätte ich ihm nichts anderes sagen können als das, was ich oben beschrieben habe. Wir, Wiebke und ich, haben uns so lange gute Gefühle gemacht und so lange über das Leben unserer Träume nachgedacht und darin gebadet, bis das Universum keine Chance hatte, als alles zu liefern und immer noch mehr, was uns gute Gefühle macht.
Ich gestehe, dass ich dafür nie einen Businessplan hatte und habe. Dafür habe ich damals schon die vielen Dankesmails der Teilnehmer und Klienten gelesen, die ich heute bekomme. Und ich habe mein Konto und meinen Wagen gesehen, den ich fahre. Und das Haus, in dem ich lebe. Und den Pool, in dem ich schwimme. Und das Universum hatte damit natürlich keine Chance, es musste liefern und es tut es gerne. Es stattet mich jeden Tag mit dem Besten aus, wovon ich träumen kann. Übrigens habe ich so auch Wiebke finden dürfen. Und das ist eine andere Geschichte.
Und Ihr alle seid ein Teil davon und ich bin Euch sehr dankbar dafür. Und wie geht die Geschichte zu Ende? Die junge Frau schaffte es allen negativen früheren Gedanken zum Trotz sich auf die Zukunft zu konzentrieren, die sie haben wollte. Sie strahlte bei dem Gedanken, wie schön es werden wüde. Sie fand eine noch leichtere Lösung, als sie gedacht hatte, gründete weitere Filialen und wude zu dem Star der Branche. Zahlreiche Zeitungsartikel wurden über sie als Vorzeigeunternehmerin veröffentlicht und im Moment filmt das Fernsehen sie gerade. Alle wollen wissen, wie sie das alles so schnell geschafft hat.
Und sie lächelt nur noch, macht sich und dann später auch anderen jeden Tag nur die besten Gefühle und liebt das Leben, das Universum, einfach alles und jeden. Und sie ist dankbar, dass es sich so toll entwickelt hat. So einfach war es!”

Bleibt noch zu erwähnen, dass die junge Frau in dem Brief eine Gegenbeispielsortiererin ist, die also das Gegenteil von dem tut, was ihr empfohlen werden würde. Und deshalb hat das alles so gut funktioniert. Bitte wenden also auch Sie es nicht zu schnell für Ihren Lebenserfolg an.