Was für ein schöner Gedanke da in mein Leben kam: Kleine Kinder verändern sich ständig, erschaffen sich neu, immer wieder, immer weiter und oft bis sie so 20 oder 25 sind. Und was passiert dann bei ganz vielen Menschen da draußen: Sie schauen sich an, was sie erschaffen haben. Und versuchen anschließend, es so lange wie möglich zu bewahren, kleine Aufs und kleine Abs gibt es schon, aber mehr passiert nicht. So als würde man ein Mal im Leben ein Buch schreiben, ein Bild malen oder ein Kunstwerk erschaffen, und dann den Rest des Lebens davorsitzen und es anschauen.
Wie wäre es mit einer frühlingshaften neuen Perspektive? Denn esoterischer erklärt: Wir alle können nur eins, nämlich neue Lebensumstände zu erschaffen. Wie das geht, erkläre ich an anderer Stelle ausführlich und superdetailliert. Hier nur so viel: mit der Macht unserer Gedanken! Unterstützt durch ein liebevolles, begleitendes Universum, das uns alles liefert, auf was wir uns konzentrieren und worüber wir nachdenken. Der Fokus entscheidet. Auch intensiv ausgesendete Wünsche wie „Ich möchte gerne einen wundervollen Partner oder jemanden, der mich liebt!“ oder „Ich möchte gerne einen neuen Beruf, der mich fordert und fördert“, sind die Basis dieses Prozesses. Und das wissen Sie als Leserin oder Leser dieses Newsletters ja schon.

Was erschaffen ist, ist schon vorbei

Nicht ganz so esoterisch erklärt: Ein Mensch setzt sich Ziele und setzt dann anschließend alles daran, dass sie wahr werden. Inklusive kämpfen und hart arbeiten und dran glauben und dann wieder hart arbeiten. Und dann endlich, nach Jahren des Kampfes, kommt er hoffentlich am Ziel an. Da ist auch das Gesetz der Anziehung am Werk, denn dieser Mensch glaubt halt, dass es mit harter Arbeit geht, und das Gesetz der Anziehung antwortet darauf. So oder so, der Wunsch ist in Erfüllung gegangen!
Jetzt kommt der entscheidende neue Gedanke: Das, was wahr geworden ist, was sich in der (neuen) Realität zeigt, ist doch immer nur das Ergebnis dessen, was ich bisher haben und erschaffen wollte. Selbst wenn es herrlich, schön, klasse, anregend, wundervoll und beachtenswert ist und mir sehr viele gute Gefühle bringt. In dem Moment, in dem es erreicht ist, ist es schon veraltet, vorbei, erledigt, abgehakt.
Der Punkt ist: Mir geht es nicht darum, dass Sie jetzt hektisch immer weiter müssen. Das wäre doch doof. Doch Leben handelt von dem Erschaffen, von dem Wahr werden lassen eines Wunsches, von der Manifestation von etwas, was bisher nur in meinem Kopf existierte. Nach dem Motto: Juhu, ich kann es, schau mal (am besten nur ich selbst), was ich da erschaffen habe. Ich werde immer besser darin, genau das zu erschaffen, was ich haben möchte.

Erschaffen ist das Thema, nicht das Erschaffene

Also geht es doch um den Vorgang des Erschaffens. Es geht darum, wie ich erschaffe und wie es mir gelingt, immer leichter und einfacher die Dinge in mein Leben zu ziehen, zu manifestieren. Das ist der Vorgang. Das Ergebnis des Erschaffens soll uns natürlich erfreuen, liebevolle Beziehungen zu anderen Menschen, bestimmte Fähigkeiten, Autos, Häuser, Gegenstände, was auch immer es ist. Mir persönlich sind die liebevollen Beziehungen am wichtigsten. Doch auch in den anderen Lebensbereichen möchte ich gerne neue, weitere Aspekte meiner Wünsche verwirklichen. Es darf überall vorangehen.
Also haben Sie vielleicht eine Stelle in einem Unternehmen erschaffen, die Sie mögen, die Sie fordert und bei deren Ausübung Sie wachsen und neue Dinge über sich und andere Menschen lernen. Das sind Nachrichten von gestern in dem Moment, in dem Sie die Stelle haben. Freuen Sie sich. Sehr gut! Seien Sie glücklich! Wunderbar! Genießen Sie diesen tollen Job. Perfekt!

Und wie geht es weiter?

Doch jetzt kommt der alles entscheidende Punkt: Bevor Sie jetzt die nächsten 10, 15, 20 oder noch mehr Jahre erstarrt Ihre eigene Schöpfung anschauen und irgendwie versuchen, diesen Status quo zu halten, gibt es doch bestimmt neue Wünsche in Ihnen. Kleine Wünsche vielleicht. Was wäre denn noch schöner in diesem neuen Job? Welchen neuen Aspekt würden Sie denn gerne noch kennenlernen? Was wäre ein Upgrade? Denn auch dieser Job und auch die neue Beziehung wird Sie nicht einfach 20 Jahre glücklich bleiben lassen, wenn sich nicht immer wieder ein bisschen verändert, also noch schöner wird!
Da ist eventuell ein fundamentaler Unterschied zu den Gründen, aus denen Sie bisher Ziele gesetzt, Wünsche geäußert und mit der Cappuccino-Strategie hoffentlich leicht erreicht haben: Wenn sie am Anfang Ihrer Reise sind, erschaffen viele Menschen alles nur, weil das bisherige sooooo schrecklich ist. Doch nun wird es anders: Sie erschaffen nicht mehr, weil es so schrecklich ist, sondern weil es noch ein bisschen besser geht. Eben ein Upgrade, das das bisher Erschaffene nicht in Frage stellt, sondern es einfach um weitere Facetten ergänzt, erweitert, ich würde sagen bereichert.

Manchmal mehr, manchmal weniger

Und so ist die nötige Wandlung in dem einen Bereich des Lebens ein bisschen intensiver und in dem anderen weniger fundamental. Das hängt auch von den Vorlieben ab, die Sie haben. Und von den Dingen, die Sie beobachten im Außen, also der Menge der Erfahrungen, die Sie sammeln. Nur Stillstand, der war nie geplant als Sie damals entschieden haben, auf diesen Planeten zu kommen.
Nun also los, mutig voran in die weitere, immerwährende, fröhliche Veränderung all der Lebensumstände, die hoffentlich schon gut, sehr gut oder sogar großartig sind. Und so ganz nebenbei entdecken Sie sich dabei als das, was Sie wirklich sind: eine großartige Schöpferin, ein großartiger Schöpfer!